Dienstag, 16. Oktober 2012

glutenfreie Kartoffel-Teigtaschen

Hallo Zusammen,

Ihr erinnert Euch vielleicht an den Post in der vergangenen Woche, es gab leckere selbstgemachte Ravioli. Hier folgt nun das Rezept.

Originalrezept: Eat-Smarter

Zubereitungszeit: ssehhr lang :) Ich hab das erste Mal Nudeln selbst gemacht und in Summe bestimmt 2 Stunden gebraucht.

Zutaten (für ca. 4 Personen):
400 g glutenfreies Mehl
Mehl zum Bearbeiten
4 Eier
4 EL Olivenöl
Salz
750 g mehligkochende Kartoffeln
1 frische Knoblauchknolle
Pfeffer
1 Zweig Thymian
1 Stück Pecorino-Käse (30 g)
Mais Polenta zum Bearbeiten
400 g Kirschtomaten
2 Zwiebeln

Anleitung:

1. Vorbereitung der Kartoffeln (50 Minuten)
Die gewaschenen mehlig-kochenden Kartoffeln auf ein Backblech geben. Den frischen Knoblauch oben köpfen und mit Pfeffer und Salz bestreuen und ein bisschen Olivenöl drübergeben. 
Den Knobi-Deckel wieder schließen und in Alufolie einwickeln.
Anschließend den eingewickelten Koblauch mit aufs Backblech geben und alles für mindestens(!) 45 Minuten im Ofen bei 200°C backen (auf der zweiten Schiene von unten).
2. Der Nudelteig (45 Minuten je Nach Talent)
Während die Kartoffeln gemütlich im Ofen schmoren können wir uns an den Teig machen. 

Als erstes gebt ihr 400 Gramm glutenfreies Mehl in eine Rührschüssel.


Im Anschluss fügt ihr vier ganze Eier dazu, eine große Prise Salz sowie 2 EL Olivenöl und 4 EL Wasser. 
Das ganze Gemisch dann mit einem guten alten E-Quirl oder Handmixer zu einem glatten Teig Rühren.
Den Teig habe ich jetzt anschließend in vier gleichgroße Teile geteilt. Denn nun müsst ihr den Teig ausrollen. Hierfür solltet ihr eine große Arbeitsplatte zur Verfügung haben, die ihr mit ordentlich Mehl bestreut. Glutenfreier Tag hat irgendwie die Eigenschaft extrem klebrig zu sein, wenn nicht genug auf dem Teig und auf der Arbeitsplatte vorhanden ist.
Auch das Nudelholz solltet ihr beim ausrollen des Teiges ständig bemehlen. Glaubt mir, ich habe mich mehrere Male geärgert, dass der Teig dann an der Rolle hing.

Den Teig also nun so dünn wie mögich mit dem Nudelholz in eine rechteckige Form bringen.
Anschließend den Nudelteig auf Frischhaltefolie geben und die nächsten 3 Bahnen anfertigen.
Im Anschluss kann der Teig dann erstmal in den Kühlschrank. So lang, bis die Kartoffeln fertig sind. (In meinem Fall als Anfänger waren die Kartoffeln natürlich schon vorher fertig :))

3. Die Füllung
Die Kartoffeln können nach ca. 45-50 Minuten aus dem Ofen geholt werden. Lasst sie ein wenig abkühlen, damit ihr Euch beim Pellen nicht die Finger verbrennt.
Einige Fragen sich von Euch: Warum hat der Depp die nicht gekocht?
a) Stehts so im Originalrezept und
b) es schmeckt tatsächlich ein bisschen anders...
 Während die Kartoffeln auskühlen könnt ihr schon mal den Käse (ob Parmesan oder Pecorino ist geschmackssache) reiben, sofern ihr diesen nicht schon gerieben gekauft habt :)
 Im Anschluss pellt ihr die Kartoffeln und gebt diese in eine Schüssel. Wer nicht stampfen mag kann eine Kartoffelpresse nehmen, aber die Arbeit mit dem Handwerkzeug funktiert auch einwandfrei.
Hebt dann noch den Käse unter und zupft ein paar Rosmarin-Blätter ab und gebt diese mit dazu. Zum Schluss quetsch ihr die Knoblauchknolle aus (keine Angst es schmeckt kaum nach Knobi) und rührt diese auch mit unter.

Ich gestehe, die Masse sieht so ähnlich aus, wie der Nudelteig :)

4. Die Ravioli
Den Teig müsst ihr nun wieder aus dem Kühlschrank holen und Lage für Lage identisch bearbeiten.
Ich habe aus jeder Lage 8 Stücke gemacht, also 8 Quadrate geschnitten. 
Anschließend kommen 8 ordentliche Kleckse Kartoffelpü rauf.
Anschließend bestreicht ihr die Ränder mit ein wenig Wasser, sodass sich die Quadrate besser zu Dreiecken klappen lassen.
Wie vorher schon erwähnt klappt ihr nun die Quadrate zu Dreiecken um und verschließt die Ränder. Achtung: Glutenfreier Teig ist nicht so leicht formbar wie normaler Teig. Hier ist also Vorsicht geboten. Damit die einzelnen Taschen nicht zusammenkleben streut ein bisschen Maispolenta dazwischen.

5. Tomaten anrösten, Raviolo kochen und servieren
Passend zu den Teigtaschen könnt ihr nun in einer großen Pfanne die Kirschtomaten, Zwiebeln und Rosmarin andünsten.
Die Ravioli müssen in ausreichen (!) und sehr salzhaltigem Wasser gekocht werden.
 Anschließend die Nudeln in die Pfanne geben und servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen.

P.S. Vielleicht macht ihr die Füllung noch ein bisschen pikanter, mit Schinken oder intensiv gewürztem Kartoffelpü. Das schmeckt mit Sicherheit grandios. 

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