Sonntag, 24. Januar 2016

Magic Custard Cake + Kaffee von TRES CABEZAS

In der unendlichen pinterest-Welt macht gerade ein besonderer Kuchen ne Menge Wirbel. Er nennt sich Magic Custard Cake, also magischer Puddigkuchen. Hört sich im ersten Moment erstmal merkwürdig an. Ich habe mich nun schon zweimal daran gewagt, einmal als normale Vanilleversion mit abgeriebener Zitronenschale verfeinert und nun nochmal als Schoko-Version mit Kaffeenote. Für die besondere Kaffeenote sorgte Espresso von TRES CABEZAS, der mir zum Testen vom Blog WAS SCHICKES zur Verfügung gestellt wurde. 





Ich habe je eine Packung Espresso und Filterkaffee medium erhalten, beides fertig gemahlen. Meistens mahle ich meine Bohnen selber frisch, aber so war das auch mal komfortabler und zeitsparender. Das Pulver kommt in einer schicken, naturbelassenen braunen Packung, die wiederverschließbar ist (großer Pluspunkt!, ich zerstöre regelmäßig diese Klippdinger wenn ich Kaffeepackungen damit verschließen möchte). Also eine schöne Verpackung, mit den nötigsten Angaben drauf. Enthalten sind jeweils 250g. Diese Sorten und auch eine Menge mehr kann man im Tres Cabezas Online-Shop kaufen und sich auch aussuchen ob er als Bohne oder gemahlen kommen soll. Dabei ist toll erklärt was für Noten der Kaffee so hat. Ich hatte als Filterkaffe KENYA und als Espresso INDIEN. Den Espresso habe ich für den Kuchen genutzt.


 


Um auf den Kuchen zurück zu kommen und das Mysterium um diesen aufzuklären: Man rührt einen Teig an und tut ihn in die Backform. Soweit alles wie gehabt. Nach dem Backen weist der Kuchen allerdings drei unterschiedliche Schichten auf (dies ist manchmal mehr oder weniger stark ausgeprägt ^^). Die untere Schicht ist fest und mit festem Pfannkuchen zu vergleichen. Die mittlere Schicht ist eine Creme die nach Pudding schmeckt (Überraschung!) und die oberste Schicht ist fluffig. 
So habe ich mich an eine glutenfreie und laktosefreie Variante getraut, mein Basis-Rezept war ein ganz normales. Da ich das glutenfreie Mehl nur ausgetauscht habe gegen normales Mehl, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Generell nimmt man ja meistens etwas weniger gf Mehl wenn man es austauscht, da ich mir bei der Art Kuchen aber nicht sicher war, habe ich es bei 1.1 gelassen. Bei der Vanille-Variante die ich vor ein paar Wochen gemacht habe, war die mittlere Schicht etwas ausgeprägter und die untere Schicht dünner. Wie oben zu erkennen ist die fluffige Schicht heller und oben. In der Mitte ein flüssiger Kern und unten eine dicke Schicht fester Boden.

Hier das Rezept für eine kleine Springform oder eine eckige Backform etwa 20x20cm:
  • 110 g Butter
  • 420 ml lauwarme Milch
  • 4 Eier, getrennt
  • ein paar Tropfen Zitronensaft
  • Prise Salz
  • 150 g Puderzucker
  • 80 ml frischer, starker Espresso, also ein doppelter Espresso
  • 110 g glutenfreier Mehl-Mix (ich habe Schär genommen)
  • 4 EL Back-Kakao
  • ein paar Umdrehunge aus der Bourbon-Vanille-Mühle

ZUBEREITUNG
  • Den Ofen auf 165°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Backform fetten oder mit Backpapier auslegen.
  • Die Butter i bei schwacher Hitze schmelzen, sodass sie nicht blubbert oder braun wird. Bis zur Weiterverarbeitung auf lauwarm abkühlen lassen.
  • Die Eiweiße mit dem Salz und dem Zitronensaft steif schlagen und beiseite stellen. 
  • Die Eigelbe mit dem Puderzucker verrühren, bis eine hellgelbe Masse entsteht. In diese unter ständigem Rühren die flüssige, lauwarme Butter einfließen lassen, am Ende den Espresso einrühren. Alles etwa 2 Minuten schlagen, bis die Masse glatt ist.
  • Das Mehl und Kakaopulver sieben und den feuchten Zutaten untermischen, Vanille zugeben.
  • Jetzt die lauwarme Milch unter ständigem Weiterrühren einfließen lassen. Der Teig wird sehr sehr flüssig, was so sein muss. Nicht wundern!
  • Ganz zum Schluss das Eiweiß unterheben, erst 1/3, dann wieder 1/3 und zum Schluss das letzte 1/3. Keine Angst, es ist nicht schlimm, wenn Klümpchen vom steifen Eiweiß im Teig bleiben, das ist ok, sie sollte nicht länger als nötig gerührt werden.
  • Nun den Teig in die Form gießen und für ca. 50-60 Minuten backen. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.
  • Nach Ende der Backzeit sollte der Kuchen in jedem Fall komplett auskühlen können, das geht auch im Kühlchrank. Am Besten schmeckt er wenn man ihn am Tag vrher zubereitet, da  er frisch zu eierig schmeckt. Ausgekühlt und einen Tag später aber ganz anders :)
  • Wer mag kann das ganze noch mit Puderzucker bestreuen und frische Himbeeren drauf verteilen :).


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